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Die Hilliger GmbH & Co. KG Sonderformstückbau aus Thallwitz schließt internationales Forschungsprojekt ab und zieht positive Resonanz
„Mit den Ergebnissen der Versuchsreihe sind wir mehr als zufrieden“ so resümiert Diplom-Ingenieur Wilfried Hilliger, technischer Betriebsleiter der Hilliger GmbH & Co. KG - Sonderformstückbau, den Probelauf seines FuE-Projektes. „…auch die Laborergebnisse liegen alle im grünen Bereich“.
Besser kann es nicht laufen, für das im Jahr 2005 mit 4 Mitarbeitern gegründete Unternehmen, welches geschweißte Sonderformstücke für den industriellen Anlagenbau sowie für Rohrleitungs-, Behälter- und Apparatetechnik fertigt.
Weiterhin werden im Unternehmen Beschichtungs- und Korrosionsschutzverfahren für den Trinkwasserbereich und für den technischen Anlagenbau umgesetzt.
Im September 2006 startete das Unternehmen Hilliger - in enger Zusammenarbeit mit der niederländischen Firma HGG Profiling Equipment b.V. und der Zentrallabor GmbH Leipzig - ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt.
In dessen Ergebnis sollte ein Verfahren entwickelt werden, das es ermöglicht - mittels partieller Erwärmung an dickwandigen Rohren verschiedener Materialien - Aushalsungen für Abzweigungen reproduzierbar herzustellen.
Die AGIL GmbH Leipzig hat sowohl bei der Initiierung als auch bei der Antragstellung die Unternehmen Hilliger GmbH & Co. KG und das Zentrallabor GmbH Leipzig im Rahmen des Innovationsmanagements beraten und begleitet.

Das BMWi förderte das FuE-Vorhaben als transnationales Projekt mit 50 % der Aufwendungen.
In enger Kooperation entwickelten die drei Partner in gut anderthalb Jahren ein völlig neues Verfahren – mit Bau des entsprechenden Prototyps - welches es ermöglicht, bisherige Arbeitsweisen und deren Nachteile abzulösen.
Jetzt können die besonderen Qualitätsanforderungen nationaler und internationaler Auftraggeber erstmals von einem Unternehmen erfüllt, die enormen Anforderungen der Sicherheits- und Prüftechnik umgesetzt sowie eine stark erhöhte Effizienz in der Fertigung erreicht werden.
Die ermittelten Kenngrößen aller entwickelten Systeme wurden zu einem reproduzierbaren, teilautomatischen Verfahren umgesetzt.
„Die ersten Aufträge liegen vor“ freut sich Wilfried Hilliger „nur an Fachkräften fehlt es uns“. Gerne würde das Unternehmen, das heute schon knapp 40 Mitarbeiter beschäftigt, weiter wachsen.
Das Projekt wurde zwischenzeitlich vom Projektträger, der AiF, erfolgreich geprüft und besonders die überaus erfolgreiche transnationale Entwicklungskooperation herausgestellt.
Das Unternehmen Hilliger plant bereits ein neues FuE-Vorhaben. Auf die Unterstützung durch die AGIL GmbH Leipzig greift es hier auf jeden Fall wieder zurück.
Wilfried Hilliger
Hilliger GmbH & Co. KG
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Eintrag vom 26.03.2008
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